Bildungsangebot

Grundlagen für die Beratung von Menschen mit Komplextrauma (als Alternative kann das Modul "Dissoziative Störungen 1" gewählt werden)

In diesem Kurs werden die Grundlagen der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung und der Strukturellen Dissoziation vermittelt; dabei wird auf die Theorie der Strukturellen Dissoziation nach Nijenhuis, van der Hart und Steele eingegangen.
Oftmals werden Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen nicht erkannt oder lange Zeit falsch behandelt. Ein Ziel des Kurses ist es, Wissen zu den Störungsbildern zu vermitteln, um diese besser zu erkennen und die Menschen hilfreich zu begleiten.
Neben der Arbeit mit Fragebogen und einer Einführung in die Diagnostik, werden einzelne Arbeitstechniken vorgestellt (z.B. imaginative Verfahren) und in der Selbsterfahrung erlebbar gemacht. Eigene Fallbeispiele sind erwünscht.

Inhalte und Ziele der Fortbildung:
- Komplexe und dissoziative Traumafolgen erkennen
- Theorie und Grundlagen der Strukturellen Dissoziation
- Einführung in Diagnostik von komplexen Traumafolgestörungen
- Arbeit mit Fragebogen in der Beratung
- Beziehungsgestaltung im Beratungsprozess
- Werkzeuge in der Therapie (z.B. Arbeiten mit imaginativen Techniken, Dissoziationsstopp-Techniken)
- Einführung in die Theorie der Strukturellen Dissoziation nach Nijenhuis, van der Hart und Steele und Grundlagen der Anteilearbeit

«Die Weiterbildung zur Fachberaterin und Fachpädagogin Psychotraumatologie am SIPT war für mich zentral. Die Theorien der Übertragungsphänomene, das Wissen um die Bedeutung der frühkindlichen Bindung, das Verstehen von hirnorganischer Abläufe gerade auch unter Stress sind wichtige Inhalte in meinen Weiterbildungen.»

Marianne Herzog, Fachberaterin / Fachpädagogin Psychotraumatologie