Bildungsangebot

Grundlagen für die Beratung von Menschen mit Komplextrauma (als Alternative kann das Modul "Dissoziative Störungen (Modul 1)" gewählt werden)

Oftmals werden Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen nicht erkannt oder lange Zeit falsch behandelt. Mit diesem Kursangebot wollen wir Wissen zu typischen Störungsbildern der komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen vermitteln, damit diese in der Praxis eher erkannt werden und Betroffene besser und bedarfsgerecht begleitet werden können. Neben der Arbeit mit Fragebögen und einer Einführung in die Diagnostik, werden einzelne Arbeitstechniken (z.B. imaginative Verfahren) vorgestellt und in der Selbsterfahrung erlebbar gemacht. Eigene Fallbeispiele sind erwünscht.

Inhalte und Ziele der Fortbildung sind im Detail

  • Komplexe und dissoziative Traumafolgen erkennen
  • Theorie und Grundlagen der Strukturellen Dissoziation
  • Einführung in Diagnostik von komplexen Traumafolgestörungen
  • Arbeit mit Fragebogen in der Beratung
  • Beziehungsgestaltung im Beratungsprozess
  • Werkzeuge in der Therapie (z.B. Arbeiten mit imaginativen Techniken, Dissoziationsstopp-Techniken)
  • Einführung in die Theorie der Strukturellen Dissoziation nach Ellert Nijenhuis, Onno van der Hart und Kathy Steele und Grundlagen der Anteilearbeit

Nächste Veranstaltung

Datum: 04.11.2022/05.11.2022
Zeiten: 18.00–21.15/09.00–16.30 Uhr
Ort: SIPT, Winterthur
DozentInnen: Kathrin Bollok
Kosten: CHF 450

«Die Weiterbildung zur Fachberaterin und Fachpädagogin Psychotraumatologie am SIPT war für mich zentral. Die Theorien der Übertragungsphänomene, das Wissen um die Bedeutung der frühkindlichen Bindung, das Verstehen von hirnorganischer Abläufe gerade auch unter Stress sind wichtige Inhalte in meinen Weiterbildungen.»

Marianne Herzog, Fachberaterin / Fachpädagogin Psychotraumatologie