Bildungsangebot

Methoden der Traumakonfrontation

Im Kurs wird folgenden Fragen nachgegangen:

  • Wann ist Trauma-Konfrontation sinnvoll, wann nicht?
  • Wieviel Stabilität braucht es? Wie konfrontativ soll/kann das Verfahren sein?

Vor- und Nachteile verschiedener Verfahren werden vorgestellt. Es wird diskutiert, wie gross der jeweilige Aufwand für den/die TherapeutIn bei verschiedenen Verfahren ist.

  • Was bedeutet Traumakonfrontation für den/die TherapeutIn?
  • Besonderheit Traumakonfrontation mit DolmetscherIn?
  • Was bedeutet Traumakonfrontation für ein Strafverfahren?

Folgende Methoden werden mit den TeilnehmerInnen anhand von Fallbeispielen besprochen und auch demonstriert:

  • Begegnung mit dem inneren Kind (Schematherapie), Rettung des inneren Kindes
  • Bildschirmtechnik
  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • NET (Narrative Expositionstherapie)
  • IRRT (Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy)
  • PITT (Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie)

«Die Weiterbildung zur Fachberaterin und Fachpädagogin Psychotraumatologie am SIPT war für mich zentral. Die Theorien der Übertragungsphänomene, das Wissen um die Bedeutung der frühkindlichen Bindung, das Verstehen von hirnorganischer Abläufe gerade auch unter Stress sind wichtige Inhalte in meinen Weiterbildungen.»

Marianne Herzog, Fachberaterin / Fachpädagogin Psychotraumatologie