Bildungsangebot

Sucht und Trauma (fakultativ)

Einer Suchterkrankung gehen oft Traumatisierungen im Kindesalter voraus. Und auch in späteren Lebensabschnitten sind Süchtige überdurchschnittlich traumatischen Erfahrungen ausgesetzt. Für den Erfolg einer Suchtbehandlung ist es darum zentral, die Wechselbeziehung zwischen Sucht und Trauma zu verstehen und in die Therapie Betroffener miteinzubeziehen. Nur so kann eine Stabilisierung im Umgang mit Suchtmitteln erlangt werden.

Mit diesem Seminar wollen wir Sie für die komplexen Zusammenhänge zwischen Trauma und Suchtsensibilisieren und Sie befähigen, Sicherheit im Umgang mit Menschen mit dieser Doppeldiagnose von Sucht- und Traumastörung zu erlangen. Zweck des Seminars ist auch, die eigenen Grenzen wahrnehmen zu lernen, realistische Ziele in der Behandlung zu setzen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern. An Fällen aus Ihrem jeweiligen Arbeitskontext erlernen Sie den Umgang mit Rückfällen und Abwehrmechanismenund das Erkennen von Übertragungsphänomenen. Wir erarbeiten wirksame Handlungsansätze für die Beratung und Therapie betroffener Menschen.

Nächste Veranstaltung

Datum: 27.01.2023/28.01.2023
Zeiten: 18.00–21.11/09.00–16.30 Uhr
Ort: SIPT, Winterthur
DozentInnen: Christiane Köhler
Kosten: CHF 450

«Die Weiterbildung zur Fachberaterin und Fachpädagogin Psychotraumatologie am SIPT war für mich zentral. Die Theorien der Übertragungsphänomene, das Wissen um die Bedeutung der frühkindlichen Bindung, das Verstehen von hirnorganischer Abläufe gerade auch unter Stress sind wichtige Inhalte in meinen Weiterbildungen.»

Marianne Herzog, Fachberaterin / Fachpädagogin Psychotraumatologie